„Wir stehen unseren Mann“

Renate und Simona

Produktionsmitarbeiter

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Wir von JOZ sind immer innovativ. Unser Fokus liegt aber nicht nur auf Innovation. Genauso wichtig ist uns nämlich die Produktion unserer intelligenten Lösungen. Die liegt in den Händen unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Produktionsabteilung. Bei einem Blick in unser Werk, kann man viel hart arbeitendes Personal sehen. Und das besteht nicht nur aus Männern. Lerne Simona und Renate kennen, zwei engagierte Frauen, die täglich mit der Herstellung unserer innovativen Produkte beschäftigt sind.

Die Ärmel hochgekrempelt

Simona arbeitet in der Abteilung Schweißkonstruktion, was aber nicht bedeutet, dass sie nur schweißt. „Ich bohre, säge, stanze und fahre auch Stapler“, berichtet sie. „Ich arbeite bei der Herstellung von Zugschlitten für unsere 5 Gülleschieber-Modelle mit. Aber wenn irgendwo Not am Mann ist, bin ich auch offen für andere Tätigkeiten. Beispielsweise habe ich eine Weile in der Abteilung Vormontage gearbeitet und dort Ladestationen zusammengebaut. Ich helfe bei meinen Kolleginnen und Kollegen gerne aus, wenn‘s bei ihnen brennt“.

Simona hat eine fundierte Ausbildung und ist dadurch breit einsetzbar. Außerdem krempelt sie gerne die Ärmel hoch. Obwohl ihr das Schweißen am meisten Freude macht. „Wenn es etwas zu schweißen gibt, drängelt sich niemand vor“, lacht sie. „Ich achte vor allem darauf, dass unsere Maschinen schöne abgerundete Ecken haben, also keine scharfen Kanten, an denen die Kühe sich verletzen könnten. Dabei bin ich richtig detailverliebt. Ich komme selbst vom Hof und habe lange mit Milchvieh gearbeitet, daher weiß ich, wie wichtig dies ist.“


Die Roboterstraße am Laufen halten

Auch Renate hat ihren Platz bei JOZ gefunden. Sie hat in der Montage angefangen und leitet mittlerweile ein 4-er Team in der Produktion. Renate ist dafür verantwortlich, dass die Roboterstraße, in der der Futteranschieberoboter Moov 2.0 produziert wird, am Laufen bleibt.

Als Teamleiterin ist sie für den Output der Roboterstraße verantwortlich. „Und es ist oft eine Herausforderung, dafür zu sorgen, dass alles läuft“, betont sie. „Vor allem jetzt, mit Corona. Unsere Zulieferer haben nämlich Schwierigkeiten, das benötigte Material pünktlich zu liefern, wodurch wir in die Klemme geraten. Aber ich habe Glück mit meinem Team. Die Leute können sehr gut selbstständig arbeiten, zeigen Eigeninitiative, und oft reicht schon ein Wort und es läuft. Wenn wir dann am Ende der Woche eine ganze Reihe Roboter fertiggestellt haben, bin ich richtig stolz.“

Renate ist nicht nur an der Herstellung des Moov 2.0 beteiligt, sie hat auch im Vorfeld mit darüber nachgedacht, wie die Montage an der Roboterstraße am besten organisiert werden kann. „Ich stelle mir immer wieder die Frage, was wir genau brauchen, damit es funktioniert“, erläutert sie. „Dafür habe ich mich mit dem Produkteigentümer an den Tisch gesetzt, um sowohl ein qualitativ hochwertiges Produkt herzustellen, als auch die Einzelteile möglichst sinnvoll zu montieren.“

Eine Männerwelt

Simona und Renate arbeiten in einer Welt, die überwiegend von Männer dominiert wird, aber das macht ihnen nichts aus. Im Gegenteil, sie würden es nicht anders haben wollen. „Männer sind ehrlich in dem, was sie denken und meinen“, erklärt Renate. „Das macht die Arbeit einfach angenehm“.

„Ich bin selber ein halber Kerl, sieht man doch“, fügt Simona lachend hinzu. „Ich packe gerne mit an und habe keine Angst mich schmutzig zu machen. Und wenn‘s sein muss, nehmen die Kollegen auch Rücksicht auf uns. Sie geben mir nie die schwersten Stahlträger. Das wichtigste aber ist, dass sie uns für voll nehmen, und dabei haben wir ein schönes Gleichgewicht gefunden. Wir Frauen stehen unseren Mann.“

Freiheit und Vielseitigkeit

Renate und Simona gefällt es bei JOZ. „Ich finde es sehr schön, dass wir die Freiheit bekommen und uns unseren Tag selbst einteilen können“, sagt Renate. „Außerdem ist die Arbeit unglaublich vielseitig, daher arbeite ich auch nicht immer am gleichen Platz. Das eine Mal hole ich Teile zur Kontrolle aus der Lackiererei, dann habe ich eine Besprechung oder bin ich unterwegs ins Lager. Ich bin also immer auf Trab.“

Die Freiheit, von der Renate berichtet, ist auch für Simona wichtig. „Ich springe dort ein, wo ich gebraucht werde,“ erklärt sie. „Ich mach‘ das auf meine Art, und wenn ich Fragen habe, dann kann ich sie immer stellen. Langeweile kenne ich nicht, denn es gibt immer was zu tun. Letztendlich machen wir natürlich alles für das Endprodukt. Und ich finde es toll, dass ich daran mitarbeiten kann. Unsere Produkte kann man rund um den Globus finden, und darauf bin ich wirklich stolz.“

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