„Mit dem Moov 2.0 habe ich jetzt die Zeit, mich um meine Kühe zu kümmern“

Earl Leroy

Produziert 730.000 Liter Milch im Jahr

1 Futteranschieberoboter

Lesezeit: 5 minutes

Lohnt es sich, einen Futteranschieberoboter anzuschaffen? „Ja, denn mit einem Futteranschieberoboter hat man mehr Zeit, sich in aller Ruhe um seine Tiere zu kümmern“, berichtet David Leroy, Eigentümer des Milchviehbetriebs Earl Leroy. David hat in einen Moov 2.0 von JOZ investiert. Willst du wissen, was ihm die Nutzung dieses Roboters bringt?

Kühe versorgen

Im Februar 2022 wurde der Futteranschieberoboter Moov 2.0 in Davids Stall in Betrieb genommen. „Ich war auf der Suche nach einer Möglichkeit, mehr Zeit zu haben, damit ich Problemkühe besser versorgen kann, ohne mich abhetzen zu müssen“, erzählt der Milchviehhalter. David arbeitet alleine in seinem Milchviehbetrieb in Quédillac, im französischen Departement Ille-et-Vilaine, und produziert 730.000 Liter Milch im Jahr.

Seine 71 Milchkühe (Durchschnittsleistung 34 kg Milch bei 4,2% Fett und 3,3% Eiweiß) melkt er mit 1 Melkroboter des Typs M²erlin Fullwood JOZ. „Ich setze die Roboter nicht ein, um weniger zu arbeiten“, so David. „Mit den Robotern habe ich aber mehr Zeit, in der ich mich um die Tiere kümmern kann, die es am Nötigsten haben.“

Zeiteinsparung von 15 Minuten am Tag

Die Kühe und Färsen von David stehen im gleichen Stall, nämlich gegenüber voneinander. Der Stall hat einen 5 Meter breiten und 45 Meter langen Futtergang. Früher schob David das Futter drei Mal am Tag mit einem Teleskoplader an. Das dauerte jeden Tag etwa 15 Minuten.

Mit dem Futteranschieberoboter spart er sich diese Zeit. „Jetzt gebe ich den Färsen ungefähr ein Mal in zweieinhalb Tagen ihre Ration. Die Kühe bekommen jeden Morgen, außer sonntags, ihre Futterration. Am Freitagmorgen und Samstagmorgen gebe ich ihnen die eineinhalbfache Menge, damit ich sonntags nicht füttern muss.“

Tussenfoto David Leroy

Funktionsweise des Moov 2.0

David ist von der Bedienung und Funktionsweise des Moov 2.0 begeistert. „Ich wollte keine Maschine mit einer Schnecke, die beim Anschieben Luft durch das Futter mischt“,erläutert der Landwirt. „Wenn ich das Futter für das ganze Wochenende vorlege, kann es dann nämlich vorkommen, dass das Futter warm wird. Mit dem Moov passiert das nicht .“

„Der Aufbau des Moov ist zudem recht einfach, wodurch die Wartungskosten niedrig sind“, beschreibt David den Roboter während er die Haube öffnet und auf die drei Motoren zeigt, die den Roboter antreiben. „Zwei Motoren treiben direkt die beiden Antriebsräder an, und der dritte ist für die Schürze.“

David ist aufgefallen, dass die Kühe durch das regelmäßige Anschieben zwischen 3 Uhr und 6.30 Uhr öfter den Melkroboter aufsuchen. „Der Futteranschieberoboter hat auch viele Vorteile, wenn ich die Futteraufnahme der Färsen betrachte: Statt alle drei Tage werden sie inzwischen alle 2,5 Tage gefüttert.’

Tussenfoto David Leroy

Programmierung für 48 Stunden

‘Die Installation des Moov 2.0 hat gut einen halben Tag gedauert. Die Installation der Ladestation und der Transponder dauerte drei Stunden und das Programmieren des Roboters dauerte zwei Stunden. Der Anschiebezyklus wird an der Konsole programmiert.

In Davids Stall wird der Moov 2.0 durch drei im Boden versenkte Transponderlinien gelenkt. Zwei Linien vor den Trögen, die den Roboter beim Anschieben des Futters steuern, und eine weitere Linie in der Mitte des Gangs, um den Roboter zu orten, wenn er durch den Gang fährt, ohne Futter vor den Kälbern anzuschieben.

„Ein Zyklus dauert bei uns 48 Stunden“, erläutert David. „Am Tag 1, dem Tag, an dem die Ration den Färsen vorgelegt wird, schiebt der Roboter alle 4 Stunden das Futter für die Milchkühe an. Er fährt wieder in den Futtergang, dreht sich, um zu fegen, und schiebt auf der Rückfahrt das Futter für die Kühe an. Bei jeder Runde schiebt der Roboter das Futter 5 cm weiter in Richtung Fressgitter, wobei er einen Abstand von 50 cm zu den Fressgittern einhält. An Tag 2 schiebt der Roboter sechs Mal täglich das Futter für die Färsen an, während er den Gang rauf- und runterfährt.“

Bei Earl Leroy hatte der Futteranschieberoboter zwei Mal einen Defekt innerhalb eines Arbeitszeitraums von vier Monaten. „Freitags und Samstags, wenn die Tiere eine größere Ration bekommen, „verirrt“ sich der Moov manchmal zwischen der zentralen Transponderlinie und der am Trog“, beschreibt David es. „Wenn man für mehrere Tage füttern will, muss man schon dafür sorgen, dass das Futter auf die richtige Art und Weise vor den Tieren liegt. Und wenn der Moov trotzdem seine Bahn zwischen der mittigen Linie und der am Trog verliert? Dann lasse ich den Roboter zur Ladestation zurückfahren, damit ich ihn mit dem Bediengriff steuern kann.“

Abschreibung und Einsparung

Der Moov 2.0 kostete 17.000 Euro plus Mehrwertsteuer und einschließlich Installation. „Ich kann die Maschine abschreiben, da der Teleskoplader jetzt weniger Betriebsstunden macht“, erklärt David. „Außerdem suchen die Kühe den Melkroboter jetzt häufiger auch nachts auf – ein schöner Nebeneffekt.“

Interessiert, welche Kosteneinsparungen der Moov 2.0 für dich bedeuten kann? Check den Einsparungs-Rechner und berechne dein Einsparpotential!  Oder buche gleich eine Vorführung bei dir im Stall.