„Der Moov ist eine Arbeitskraft, die unauffällig ist und keine Anweisungen braucht“

Niels Klaver

200 Milchkühe

JOZ Moov 2.0

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In Wieringen, einer mittlerweile eingedeichten Insel an der nordholländischen Küste, liegt der Milchviehbetrieb der Familie Klaver. Niels und Marga Klaver sorgen gemeinsam mit ihren studierenden Kindern Anna, Bram und Lisa dafür, dass die Arbeit auf dem Betrieb wie geschmiert läuft. Eine ganz schöne Herausforderung, wenn man 200 Kühe zu versorgen hat. Das Ehepaar ist daher wirklich happy mit ihrer neusten Anschaffung: dem Moov 2.0 von JOZ. Dieser Futteranschieberoboter erleichtert nämlich nicht nur die Arbeit, er sorgt auch für Ruhe im Stall. Niels berichtet, wie das kommt.

Mit oder ohne Subventionen?

Der Milchviehbetrieb Klaver bewirtschaftete 1996 noch 40 Hektar mit 60 Milchkühen. Mittlerweile laufen 200 Kühe auf gut 150 Hektar Fläche. Viel Arbeit, die erledigt werden muss. Angesichts der Arbeitserleichterung, die der Futteranschieberoboter bietet, ist es daher nicht verwunderlich dass Niels den Wunsch hatte, einen Moov anzuschaffen.

„Anfang letzten Jahres haben wir versucht, Subventionen für den Roboter zu erhalten“, berichtet Niels. „Leider war das Budget des Ministeriums schon ausgeschöpft, als wir unseren Antrag stellten, sodass wir keine Subventionen erhielten. Schließlich haben wir Ende letzten Jahres beschlossen, den Futteranschieberoboter aus Eigenmitteln zu finanzieren und anzuschaffen. Eine gute Entscheidung. Wenn ich sehe, wie viel Zeit ich durch den Roboter spare, denke ich, dass sich die Anschaffungskosten nach zwei Jahren bezahlt gemacht haben.“

Drängeleien am Fressgitter

Warum entschied Niels sich für den Futteranschieberoboter? „Wir hatten immer ein zu hohes Tier-Fressgitter-Verhältnis“, sagt Niels. „Tagsüber ist das nicht so ein Problem, da man immer Futter anschieben kann, aber nachts schon. Denn dann liegt eigentlich immer zu wenig Futter bereit. Rangniedrige Kühe erhalten noch seltener die Gelegenheit, in Ruhe zu fressen.“

„Als wir das Futter noch mit dem Traktor angeschoben haben, gab es morgens immer ein enormes Gedränge am Fressgitter. Jetzt mit dem Moov hat sich das komplett geändert. Die Kühe bleiben ganz ruhig liegen, wenn der Roboter das Futter anschiebt, weil nämlich immer reichlich Futter zur Verfügung steht. Die Kühe nehmen mehr Futter auf und wir merken, dass es im Stall jetzt herrlich ruhig ist. Das ist für alle angenehm – für uns und für die Tiere.“

Automatisierung und Arbeitserleichterung

Die Arbeitserleichterung ist für Niels ein schwerwiegendes Argument. „Es scheint nur eine kleine Zeitersparnis zu sein, denn was sind schon 20 Minuten auf einen ganzen Tag, sollte man denken. Aber diese 20 Minuten können wir durchaus jeden Tag gebrauchen. Wenn die Kinder nicht an der Uni, sondern zu Hause sind, helfen sie mit, aber den Großteil der Arbeit müssen wir zu zweit erledigen. Da zählt jede Minute, und der Moov gibt uns wirklich mehr freie Zeit.“

Es ist nicht gesagt, dass Automatisierung auch Arbeitserleichterung bedeutet, weiß Niels. „Oft kommen dabei nämlich noch Kontrollaufgaben hinzu. Beim Moov 2.0 sind die Kontrollaufgaben jedoch minimal. Man muss nämlich nichts überprüfen. Ab und an muss man ihn sauber machen, aber ansonsten steht er still in seiner Ecke im Stall bis er wieder eine Runde dreht. Er ist eine Arbeitskraft, die unauffällig ist und keine Anweisungen braucht.“

„Und wenn der Moov auf ein Hindernis trifft? Dann weicht er zunächst erstmal aus und sucht dann wieder seinen eigenen Platz“, erklärt Niels. „Anschließend versucht er aufs Neue seine Runde zu fahren. Und in neun von zehn Fällen gelingt ihm das auch wirklich. Die transpondergestützte Technologie funktioniert, wenn ihr mich fragt, wirklich gut. Der Moov braucht keinen festen Punkt, um sich bewegen zu können, sondern orientiert sich an den Transpondern im Boden. Daher kann er bei einer Abweichung oder einem Hindernis ganz einfach auf seine Route zurückfinden.“

Ein Roboter mit „Body“.

Niels denkt, dass der Moov 2.0 viel robuster ist als andere Futteranschiebesysteme. „Wir haben uns bewusst für einen Roboter mit mehr Body entschieden. Für ein System, dass nicht einfach stehen bleibt, wenn es mal etwas mehr Futter bewegen muss. Wir haben einen dreireihigen Liegeboxenstall und daher ist es wichtig, dass der Roboter es gut schafft. Der Futtermischwagen spuckt nämlich auch schon mal mehr als 100 Kilo aus. Das können dann sogar gut 150 Kilo sein.“

„Uns ist klar, dass der Roboter nicht ständig solche großen Futtermengen verarbeiten kann, aber er muss auch nicht gleich zur Seite gedrängt werden, wenn er einmal mehr vors Maul bekommt. Und wenn der Roboter trotzdem auf Störung geht? Dann ist das in den meisten Fällen unsere eigene Schuld.“

Bedeutung des Moov 2.0

Der Moov 2.0 ist für den Milchviehbetrieb Klaver von großer Bedeutung. „Wenn man einen Futteranschieberoboter im Einsatz hat, macht sich das bei der Pansenfüllung, der Tiergesundheit und der Milchleistung bemerkbar. Dies hängt nämlich alles miteinander zusammen. Gut für die Kuh und daher auch für den Betrieb.“

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