„Wir bleiben der Prozess- und Qualitätsverbesserung verpflichtet“

18 Dezember 2023

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2023… ein Jahr des Wachstums und der Vorstellung neuer Lösungen. Es war aber auch das Jahr, in dem wir ein neues europäisches Land in unser Arbeitsgebiet aufgenommen haben: Polen. CEO Arend Kuperus blickt auf die Höhepunkte des vergangenen Jahres zurück und spricht über seine Pläne für 2024.

Im vergangenen Jahr hat JOZ stark auf Wachstum gesetzt. Wachstum bei der Beschäftigtenzahl, Wachstum bei der weiteren Professionalisierung der Prozesse und Wachstum bei der Produktqualität. „Der Schwerpunkt lag und wird auch im nächsten Jahr auf der Prozess- und Qualitätsverbesserung liegen“, sagt Arend Kuperus. „Dies begann im vergangenen Jahr mit der Einstellung neuer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in verschiedenen Abteilungen, sodass wir über mehr Kapazitäten und Professionalität im Haus verfügen, um Verbesserungen vorzunehmen. Wir durften viele neue Kolleginnen und Kollegen begrüßen. So können wir noch besser auf die Signale des Marktes reagieren und unsere Lösungen verbessern.“

Reaktion auf die Marktnachfrage

Ein sichtbares Beispiel für eine solche Verbesserung ist der neueste Entmistungsroboter von JOZ, der Nano. „Wir haben diesen Roboter im November auf der Fachmesse Rundvee & Mechanisatie Vakdagen in Gorinchem vorgestellt. Es handelt sich um einen Entmistungsroboter, der noch wendiger und kompakter ist als die anderen Entmistungsroboter, ein Wunsch des Marktes, dem wir nachgekommen sind.“

Für diese Lösung wurde kürzlich auch Patent angemeldet, und zwar speziell für den selbsttragenden Rahmen. „Der Nano sammelt Flüssigkeiten in einem in den Rahmen integrierten Tank. Dadurch bleibt der Entmistungsroboter kompakt. Eine Lösung, auf die wir sehr stolz sind“, erklärt Kuperus. „Die ersten Angebotsanfragen sind bereits eingegangen. Die Auslieferung der ersten Nanos in den Niederlanden ist für Ende März geplant. Danach werden wir ihn auch für alle anderen Länder produzieren.“

Änderungen in der Geschäftsführung

Auch die Organisationsstruktur von JOZ wurde professionalisiert, und in allen Abteilungen und auf verschiedenen Ebenen finden Optimierungen statt. „In unserer Garantieabteilung haben wir zum Beispiel unser Team verstärkt und mehr Fachwissen ins Haus geholt“, sagt Kuperus. „Dadurch können wir Störungen schneller beheben oder verhindern. Unsere Kundinnen und Kunden werden das merken und unsere Händler werden das auch merken.“

Auch im Vorstand hat es Änderungen gegeben. „Wijnand Kuiper ist seit Juli unser neuer CFO. Und Itay Dagan ist seit Kurzem unser neuer Director of Engineering, der für die Prozessverbesserung zuständig ist. Wir stehen vor schönen Herausforderungen, auf die sie sich auch im kommenden Jahr konzentrieren werden.“

Umwelt bleibt zentrales Thema

Im kommende Jahr ist – insbesondere für den niederländischen Markt – die Umwelt ein zentrales Thema. JOZ wird weiterhin auf die Nachfrage nach Innovationen zur Stickstoffreduzierung eingehen. „Mehrere Betriebe testen derzeit unser Clean Climate Lab, eine Messstation, mit der man die eigenen Stickstoffemissionen nachweisen kann. Sobald die Ergebnisse des Kompetenzzentrums vorliegen, werden wir es offiziell auf den Markt bringen. Außerdem arbeiten wir an einer Lösung, um auch Methan zu reduzieren. Und wir besuchen alle Betriebe, die sich für unseren Stickstoffbrecher Gazoo, interessieren, persönlich mit einem schönen Geschenk.“

Arend Kuperus hofft, dass mit der neu gewählten niederländischen Regierung bald mehr Klarheit über die Richtung und die Maßnahmen in Bezug auf die Stickstoffproblematik herrschen wird. „Ich hoffe sehr, dass die neue Regierung Innovationen fördern wird. Jetzt heißt es erst einmal abwarten. Was wird die Politik tun? Auf jeden Fall bleiben wir nicht stehen, sondern entwickeln uns weiter. So wie wir weiterhin dafür kämpfen, dass Biogrow als Kunstdünger anerkannt wird. Dazu gibt es immer noch keinen Beschluss, aber wir geben nicht auf.“

Expansion nach Südkorea

Außerdem freut sich Kuperus auf die Expansion nach Südkorea. „Neben der Expansion nach Polen in diesem Jahr wollen wir im nächsten Jahr auch ein Händlernetz in Südkorea aufbauen. Wir sind derzeit dabei, die Möglichkeiten auszuloten. Dort besteht ein enormer Bedarf an Robotisierung. Mit unserem schönen Futteranschieberoboter, den Entmistungsrobotern und dem Melkroboter M²erlin von Fullwood JOZ sehen wir dort definitiv Möglichkeiten. Ich freue mich darauf!“