„Der Moov Futteranschieberoboter trägt zum Wohlbefinden der Kühe bei“

16 April 2020

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Erwin Matthezing ist sehr zufrieden mit seinem Moov Futteranschieberoboter. Der Landwirt aus dem niederländischen Assen besitzt den praktischen Roboter seit Anfang des Jahres. Der 36-jährige Matthezing möchte seinen Roboter, der ihm jede Menge Arbeit abnimmt, nicht mehr missen.

Vorher hat der in Assen geborene und aufgewachsene Landwirt ein Drucksystem mit zwei Traktorreifen verwendet. Das Futter wurde dann per Hand direkt vor den insgesamt 190 Kühen platziert, aber nachts lag diese Aktivität still. „Und genau darauf können wir eigentlich nicht verzichten“, erklärt Matthenzig. Der Futteranschieberoboter ist auch in der Nacht aktiv und sorgt damit für einen gutes und schön verteiltes Laufverhalten der Kühe. Wenn wieder frisches Futter vorhanden ist, kommt die Kuh schnell auf die Beine. Die Folge ist ein viel stabilerer Zulauf in Richtung der Melkroboter und das ist gut für die Milchproduktion.

Bei der Arbeit mit dem Futteranschieberoboter bleibt auch weniger Restfutter übrig. Matthezing hat den Eindruck, dass die Kühe momentan mehr Futter zu sich nehmen. Der junge Landwirt ist dementsprechend zufrieden mit dem Futteranschieberoboter. „Die Zahlen, die der Melkroboter angibt, zeigen ganz deutlich, dass der Zulauf der Kühe gestiegen ist.

Schon in der ersten Nacht mit Futteranschieberoboter konnte ich einen besseren und aktiveren Zulauf beobachten. In Kombination mit den Melkrobotern, zu denen die Kühe jetzt mehr aus eigenem Antrieb kommen, kann ich mittlerweile ehrlich gesagt nicht mehr ohne.“

Das war einmal

Die Nutzerfreundlichkeit ist ein wichtiger Vorteil, wie Matthezing findet. Tagsüber, wenn er draußen auf dem Land ist, braucht sich der Milchviehhalter keine Gedanken mehr darüber zu machen, dass drinnen im Stall noch Futter angeschoben werden muss. Der ablenkende Faktor, dass das Futter per Hand angeschoben werden muss, gehört der Vergangenheit an. „In einigen Jahren hat sich die Anschaffung des Roboters sicher amortisiert. Wie lange das dauern wird, lässt sich meiner Meinung nach nicht genau sagen.“

Der Roboter legt innerhalb von 24 Stunden neun Mal eine feste Strecke zurück. Ganz am Anfang waren die Kühe neugierig und wichen einen Schritt zurück. Aber schon nach 48 Stunden hatten sie sich daran gewöhnt, wie Matthezing berichtet. „Sie dachten wohl: das passt schon.“ Die Kühe von Matthenzig, die momentan mehr Futter zu sich nehmen, bekommen unter anderem Silage, Mais und Weizenhefekonzentrat. „Auch Kühe mit einer niedrigeren Stellung in der Rangordnung bekommen jetzt genug zu Fressen. Die Tiere sind durch die Anschaffung des Futteranschieberoboters etwas gleichberechtigter geworden.”

Matthezing glaubt auch, dass es ganz bestimmt einen Markt für den Futteranschieberoboter Moov gibt. „Das Wohlbefinden der Kühe wird aus gesellschaftlicher Sicht immer wichtiger. Und dieser Roboter leistet einen Beitrag zu diesem Wohlbefinden. Überhaupt sehen wir in der Viehhaltung immer öfter Hilfsmittel, die die Arbeit ein Stück erleichtern. Daran gewöhnt man sich sehr schnell.“

Quelle: Noordz.nl