„Die Kraft des Moov: still, sauber, selbstständig“

Olaf de Boer

100 Milchkühe

1 JOZ-Tech und 1 Moov 2.0

Lesezeit: 4 minutes

Der Milchviehbetrieb Vijzelaar & de Boer in Zeewolde hält 110 Milchkühe. Wie Olaf de Boer gemeinsam mit seiner Frau und seinem Schwiegervater die Arbeit in den Griff bekommt? Dafür nutzt er nicht nur Melkroboter, sondern auch einen Entmistungs- und einen Futteranschieberoboter. Olaf berichtet, warum die Automatisierung in der Tierhaltung so wichtig ist und was die Roboter für den Betrieb und ihn persönlich bedeuten.

Doppelbelastung mit zwei Jobs

Olaf hat neben der Arbeit auf seinem Milchviehbetrieb auch noch einen Job in der Arbeitsvermittlung. Auch seine Frau übt neben ihrer Arbeit auf dem Betrieb noch andere Aktivitäten aus. „Meine Frau und ich haben uns beide bewusst dafür entschieden, auch noch außer Haus zu arbeiten. Wir möchten uns weiterentwickeln und suchen die Herausforderung. Außerdem sind auch die sozialen Aspekte wichtig. Unser Hof liegt auf dem Land, dadurch sind wir schon etwas isoliert. Eine Arbeitsstelle mit Kolleginnen und Kollegen ist uns da willkommen.“

Zwei Arbeitsstellen zu kombinieren ist durchaus eine Herausforderung, vor allem wenn die eine auf einem Hof ist. „Viele Landwirte sind nonstop auf ihrem Hof anzutreffen“, weiß Olaf. „Wir inzwischen nicht mehr. Wir können sogar in aller Ruhe für einen Tag nach Groningen, die Familie besuchen. Seit wir den Futteranschieberoboter Moov 2.0 im Einsatz haben, müssen wir nämlich nicht mehr ständig vor Ort sein.“

‘Früher musste ich nachmittags immer wieder zurück in den Stall, um Futter nachzuschieben. Jetzt haben die Kühe rund um die Uhr immer frisches Futter. Dadurch sind wir viel flexibler, denn alles läuft wie gewohnt weiter. Wir haben immer alles unter Kontrolle.’

„Durch den Moov müssen wir nicht mehr ständig vor Ort sein.“

Eine Investition in die Kuhgesundheit

„Mit dem Moov investiere ich auch in die Kuhgesundheit“, so Olaf weiter. „Unsere Tiere können nämlich den ganzen Tag über Futter aufnehmen, da immer genug am Fressgitter liegt. Auch rangniedrige Tiere kommen jetzt an die Reihe und brauchen sich keinen Stress machen, dass für sie nichts übrig bleibt. Darüber hinaus ist es herrlich still im Stall. Das ist echt die Kraft des Moov: still, sauber und selbstständig. Unseren Kühen, aber auch unseren Färsen tut das wirklich gut.“

Intelligente Sensortechnik

Neben dem Moov 2.0 hat Olaf auch den Entmistungsroboter JOZ-Tech im Einsatz. Auch dieser Roboter sorgt für Ruhe im Stall, so Olaf. „Der Roboter bewegt sich sehr langsam“, erläutert er. „Dadurch haben die Kühe ausreichend Zeit, um auszuweichen. Nur ganz am Anfang, wenn der Roboter die ersten Male eingesetzt wird, müssen sie sich noch daran gewöhnen. Aber so ist es mit allem, das neu ist, denn Kühe sind nun mal echte Gewohnheitstiere. Nach etwa drei Tagen bleiben sie einfach ganz normal liegen, wenn der Entmistungsroboter hinter ihnen entlangfährt.“

„Schön ist auch, dass man mit dem JOZ-Tech keine anderen Hindernisse im Stall hat“, fährt Olaf fort. „ Die Kühe verletzten sich weniger leicht. Und ich vertraue voll in die Technik dieses Entmistungsroboters. All dies führte dazu, dass wirr uns ganz bewusst für einen Roboter von JOZ entschieden haben.“

„JOZ arbeitet nämlich mit in den Beton eingelassenen Sensoren. Der Roboter bewegt sich von einem Sensor zum nächsten, und dadurch registriert er viel mehr Koordinaten auf seiner Route. Die Gefahr von Abweichungen wird deutlich verringert. Das funktioniert sehr gut. Insgesamt sorgt der JOZ-Tech für saubere, trockene Spaltenelemente im ganzen Stall, auch auf den Laufgängen. Das ist wichtig für eine gute Stallhygiene und die Prophylaxe von Klauenkrankheiten.“

Mehr erfahren?

Möchtest du wissen, ob der Entmistungsroboter JOZ-Tech oder Futteranschieberoboter Moov 2.0 auch für deinen Stall geeignet ist? Oder möchtest du die anderen Lösungen von JOZ kennenlernen? Dann wende dich unverbindlich an unsere Fachleute. Wir helfen dir gerne weiter.