'Mit jeder neuen Maschine haben wir wieder einen Schritt nach vorn gemacht'

Willem van der Linde

380 Milchkühe

2 Nanos

Lesezeit: 5 minutes

Willem van der Linde führt einen Milchviehbetrieb mit 380 Kühen, verteilt auf 2 Standorte. 2013 nahm er den ersten Entmistungsroboter von JOZ in Betrieb. Danach folgten mehrere Generationen: vom JT200 über den JOZ Tech EVO Sproei bis schließlich zu 2 Nanos. In all diesen Jahren sah Willem, wie sich die Technik Schritt für Schritt veränderte. ‚Mit jeder neuen Maschine haben wir meinem Gefühl nach wieder einen Schritt nach vorn gemacht.‘


Eine fortschrittliche Entscheidung für einen Entmistungsroboter

Als Willem 2011 einen emissionsarmen Komfortboden in seinem Stall verlegen ließ, musste er sich auch Gedanken über die Entmistung machen. Grob gesagt gab es 2 Optionen: entweder einen festen Gülleschieber oder einen Entmistungsroboter. ‚Wir wollten den Boden für die Kühe so offen wie möglich halten‘, erklärt Willem. ‚Ohne Kabel oder andere Hindernisse, die sie stören könnten. Deshalb haben wir uns schon früh in Richtung Entmistungsroboter orientiert.‘

Das war damals eine ziemlich fortschrittliche Entscheidung. Willem sah sich deshalb vor der Investition gründlich auf anderen Betrieben um. Schließlich fiel seine Wahl auf den JT200 von JOZ. ‚Was mich an diesem Roboter sofort ansprach, war die Schieberbreite von 1,60 Metern. Wo andere Maschinen mehrmals hin- und herfahren mussten, brauchte der JT200 nur eine Fahrt, um die Route zu reinigen. Das funktionierte also deutlich effizienter.‘

Willem van der Linde

Vom JT200 zum JOZ Tech

In den ersten Jahren lief der JT200 zur Zufriedenheit, aber wie auf jedem Milchviehbetrieb suchten Willem und sein Händler weiter nach Verbesserungen. 2017 wurde der erste Roboter durch einen JOZ Tech EVO Sproei ersetzt. 2020 kam ein zweites Exemplar hinzu.

‚Der JOZ Tech war intelligenter als sein Vorgänger. Wenn er zum Beispiel nicht richtig an der Ladestation ankam, korrigierte er sich so lange selbst, bis er richtig stand. ‚Solche Dinge machen in der Praxis wirklich einen Unterschied‘, findet Willem. Auch das Sprühsystem sorgte für einen Schritt nach vorn. ‚Durch das Wasser hatte der Roboter mehr Grip und der Boden wurde besser gereinigt.‘

Gemeinsam weiter nach Verbesserungen suchen

In all diesen Jahren arbeitete Willem eng mit seinem Händler Stalkracht zusammen. Dabei spielte vor allem der persönliche Kontakt eine wichtige Rolle. ‚Ich rufe eigentlich immer Frans Osinga an‘, erzählt er. ‚Wir kennen uns seit Jahren. Er weiß, dass ich technisch versiert bin und den Dingen auch selbst auf den Grund gehen möchte. Oft reichen ihm ein paar Worte, um zu verstehen, worum es geht.‘

Und laut Willem spart das viel Zeit. ‚Man muss nicht jedes Mal von vorn erzählen oder 3 Mal weiterverbunden werden‘, sagt er. ‚Das ist einfach angenehm. Und wenn wirklich etwas los ist, sind sie sofort zur Stelle.‘

Auch bei der Optimierung der Roboter wurde intensiv zusammengearbeitet. ‚Wir haben immer gemeinsam weiter nach Verbesserungen gesucht. Mal ging es vom Händler aus, mal von mir selbst. Dann fügten wir Gewicht hinzu, passten Routen an oder schauten uns die Einstellungen an. So lange, bis alles ganz genau passte.‘

Eine völlig neue Denkweise

Nachdem er jahrelang mit dem JT200 und später dem JOZ Tech gearbeitet hatte, war Willem gespannt auf den nächsten Schritt. Als er hörte, dass JOZ an einem völlig neuen Entmistungsroboter arbeitete, beschloss er, darauf zu warten. ‚Ich hatte schon hinter den Kulissen gehört, dass JOZ an etwas Neuem arbeitete. Darauf habe ich bewusst gewartet.‘

Dieser nächste Schritt kam mit dem Entmistungsroboter Nano. Genau die Entwicklung, auf die Willem gehofft hatte. Die größte Neuerung aus seiner Sicht? Die steckt nicht in einem einzelnen Bauteil, sondern im kompletten Design. ‚Mit dem Nano hat JOZ eigentlich das ganze Prinzip des Entmistungsroboters umgekrempelt. Das finde ich einen sehr klugen Schachzug.‘

‚Wo frühere Generationen mit 3 Rädern arbeiteten, bekam der Nano einen völlig anderen Aufbau mit 2 Rädern‘, erklärt Willem. ‚Beide Räder sorgen für Antrieb und Lenkung. Außerdem sind die Motoren direkt an den Rädern montiert, wodurch man weniger drehende Teile hat und weniger Komponenten, die Wartung brauchen oder kaputtgehen können. Und das ist natürlich genau das, was man will. JOZ ist in dieser Hinsicht wirklich bis zum Maximum gegangen.‘

‚Die Motoren des Nano werden auch im Futteranschieberoboter von JOZ eingesetzt‘, fährt Willem fort. ‚Und auch das ist schwere Arbeit. Deshalb hatte ich von Anfang an volles Vertrauen, dass der Nano die Arbeit gut bewältigen würde.‘

Sauberer Boden, weniger Stillstand

Seit 2025 halten 2 Nanos die Stallböden auf Willems Betrieb sauber. Damit sie auf dem glatten Boden optimal funktionieren, wurden gemeinsam mit dem Händler verschiedene Anpassungen vorgenommen, darunter zusätzliches Gewicht und angepasste Einstellungen.

Das Ergebnis? Das sieht Willem jeden Tag. ‚Der Boden ist einfach sauber. Das sieht man sofort, wenn man morgens in den Stall geht. Man kommt herein und alles sieht ordentlich aus. Das macht einem selbst auch einfach gute Laune.‘ Und die Wirkung beschränkt sich nicht nur auf den Boden. ‚Weil die Nanos regelmäßig ihre Runden drehen, bleibt weniger Mist liegen. Die Kühe bleiben sauberer und dadurch sieht man weniger Klauenprobleme.‘

Der Wert der Entmistungsroboter liegt laut Willem vor allem im täglichen Komfort. ‚Die Roboter fahren weiter, der Boden bleibt sauber und ich muss mich viel weniger darum kümmern. Das gibt Ruhe.‘

Weiter erneuern

Wenn Willem auf die vergangenen Jahre zurückblickt, sieht er eine klare Entwicklung. ‚Mit jeder neuen Maschine haben wir meinem Gefühl nach wieder einen Schritt nach vorn gemacht.‘ Deshalb blickt er auch positiv in die Zukunft. ‚JOZ hat mit dem Nano wirklich einen neuen Weg eingeschlagen. Sie hatten keine Angst, das Design komplett anders anzugehen. Das zeigt, dass sie mit der Zeit gehen.‘

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