„Wir bringen ein Produkt erst dann auf den Markt, wenn es wirklich alle Tests bestanden hat“
Engineer
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Ausdenken, zeichnen, produzieren, testen und kontrollieren. Als Ingenieur ist Dennis Klaver von der Idee bis zur Ausführung an der Weiterentwicklung der JOZ-Lösungen beteiligt. Gemeinsam mit seinen Kollegen sucht er fortwährend nach Möglichkeiten, mit denen unsere Produkte noch nachhaltiger, zuverlässiger und tierfreundlicher gestaltet werden können.
Entwicklung in Eigenregie
Der Produktionsprozess bei JOZ verläuft von A bis Z komplett in eigener Regie. So haben wir die Möglichkeit, neue und verbesserte Produkte zu entwickeln. Eine der Innovationen, an der Dennis beteiligt war, ist zum Beispiel der Multischieber.
„Man hat mich gefragt, welcher unserer Gülleschieber der beste sei. Und ich sagte sofort: Das ist eigentlich eine Kombination aus 3 bestehenden Schiebern. Das war unser Ausgangspunkt, als wir mit dem Entwerfen, Produzieren und Testen angefangen haben. Innerhalb eines Jahres hatten wir den Prototyp des Mulitschiebers vor uns. Das ist der einzige Gülleschieber auf der Welt, der aus Komponenten aufgebaut ist und größtenteils aus Gusseisen besteht. Darauf bin ich schon stolz.“

Umfangreiche Tests
Bevor ein neues Produkt tatsächlich auf den Markt kommt, werden jede Menge Tests durchgeführt. „Den Mulitschieber haben wir beispielsweise ein Jahr lang von 10 Betrieben in deren Stall testen lassen. So findet man heraus, wie sie funktionieren und was noch verbessert werden kann. Man bekommt sofort Feedback vom Kunden. In so einem Testjahr nehmen wir Änderungen am Schieber vor und verbessern ihn Schritt für Schritt. Wir bringen das Produkt erst dann auf den Markt, wenn es wirklich alle Tests bestanden hat. Das kann schon 2 bis 2,5 Jahre dauern.“
Neuer Sales-Configurator
Dennis entwickelt derzeit gemeinsam mit seinem Kollegen einen sogenannten Sales-Konfigurator, um dafür zu sorgen, dass Vertreter und Händler die Kunden richtig beraten können. Ausgehend von Daten wie der Boden- und Einstreuart sowie der Anzahl der Tiere wird das passende Produkt empfohlen. „Die Kunden können die Daten gemeinsam mit ihrem Händler in den Konfigurator eingeben. So können wir sichergehen, dass Kunden immer das richtige Produkt für ihren Stall angeboten wird.“
Herausforderungen für die Zukunft
Für die Zukunft sieht Dennis noch genug Chancen und tolle Herausforderungen. „Durch die Änderungen in der Gesetzgebung steigen viele Viehhalter auf emissionsarme Böden um. Es kommen also immer mehr geschlossene Böden, bei denen man im Hinblick auf die Gesundheit der Kühe noch mehr auf die Sauberkeit achten muss. Darüber hinaus arbeiten wir an der Weiterentwicklung unserer Systeme für die Schweinehaltung und Geflügelzucht. So sorgen wir dafür, dass wir auch in Zukunft für wirklich jeden Stall das richtige Produkt im Haus haben.“




