„Wir bauen jeden Tag Rolls-Royces“

Andy Thomas

Produktionsmitarbeiter

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Die Liebe war der Grund dafür, dass Andy Thomas sein Geburtsland England verließ und in die Niederlande kam. Nach seinen ersten Arbeitsjahren, in denen er vor allem die niederländische Sprache erlernte, war er bereit für eine neue Herausforderung. Ein Freund machte ihn auf JOZ aufmerksam. Und dass er sich hier pudelwohl fühlt, das merkt man einfach. „Ich gehe jeden Tag gut gelaunt zur Arbeit“, erzählt er.

Der letzte Schritt im Produktionsprozess

Als Produktionsmitarbeiter ist Andy für den letzten Schritt im Produktionsprozess verantwortlich: die Montage und Kontrolle des Endprodukts. „Stellen wir uns doch mal vor, ein Kunde will ein neues Schiebesystem. Dann machen meine Kollegen erst einen Entwurf und etwa 2 Wochen später bekommen wir in der Fabrik den Auftrag, das Produkt herzustellen.“

„Sobald die Schweißer ihre Arbeit erledigt haben und die Einzelteile in der Verzinkerei ein Coating erhalten haben, landen die Einzelteile bei mir, damit ich das Endprodukt zusammenbauen kann. Von der Zeichnung bis hin zum fertigen Endprodukt dauert es durchschnittlich etwa 6 Wochen.“

Das IKEA-Modell

„Ich vergleiche unsere Lösungen immer mit dem IKEA-Modell“, fährt Andy fort. „Ich verbinde alle Einzelteile miteinander, sodass ein komplettes Produkt entsteht. Und dazu gehören jede Menge Schrauben, Muttern und technische Handlungen. Genau wie bei einem Schrank von IKEA. Danach kontrolliere ich, ob alles gut funktioniert und das Produkt ausgeliefert und beim Kunden in Betrieb genommen werden kann. Alles in Ordnung? Dann kann das Produkt ausgeliefert werden.“

Rolls-Royce

Andy ist stolz auf seine Produkte. „In meinem ersten Jahr war ich mit dem Außendienst unterwegs, um mit meinen Kollegen zum Beispiel einen Gülleschieber zu installieren. Dann sieht man mit eigenen Augen, wie das Produkt seine Arbeit erledigt. Das macht mich sehr stolz. Wir stellen echte Spitzenprodukte her. In dieser Zeit wurde mir bewusst, dass wir eigentlich jeden Tag Rolls-Royces bauen. Die dann auch noch überall auf der ganzen Welt zum Einsatz kommen. So finde ich wirklich Erfüllung in meinem Job.“

Gut gelaunt zur Arbeit

Andy sagt, dass er viel Spaß an seiner Arbeit hat, dass kein Tag dem anderen gleicht und dass es jedes Mal wieder eine Herausforderung ist, alles rechtzeitig fertig zu bekommen. „Man muss schon Gas geben“, scherzt er. „Etwa zweimal pro Woche wird das Metall geliefert. Danach haben wir ungefähr 2,5 Tage Zeit, alles zu verarbeiten. Das ist schon harte Arbeit. Deshalb bin ich auch froh, dass ich selbstständig arbeiten und mein eigenes Tempo bestimmen kann.“

Und das Betriebsklima in der Fabrik und im Büro? „Sehr gut. Wir haben ein tolles Team, haben Spaß miteinander und helfen uns gegenseitig. Was ich an der Arbeit bei JOZ auch noch sehr schätze, ist dass man viel Freiheit bekommt. Das ist ein riesiger Unterschied zu der Zeit, als ich noch bei der englischen Armee gearbeitet habe. All das sorgt dafür, dass ich jeden Tag gut gelaunt zur Arbeit gehe.