„Unsere Kühe haben jetzt viel weniger Verletzungen an ihren Klauen“
Familie Birkel
200 Milchkühe
1Entmistungsroboter Barn-E
Lesezeit: 4 minutes
Die Familie Birkel aus Huttange betreibt seit Jahren einen Milchviehbetrieb. Pierre und Liesbeth sind schon die sechste Generation der Familie und haben sich auf die Holsteinzucht spezialisiert. Im Jahr 2020 war es an der Zeit, den Milchviehstall zu erweitern, allerdings ohne das Güllelager. Die Familie suchte nach Alternativen zu den herkömmlichen Schieberanlagen, als sie von der neuen Technologie des Entmistungsroboters Barn-E hörte. Pierre Birkel erklärt, warum der Barn-E die beste Gülle-Lösung für seine Ställe ist.

Entmistungsroboter: zukunftssicher
Genau wie in den Niederlanden müssen die Landwirte in Luxemburg alle möglichen Vorschriften in Bezug auf Stickstoff einhalten. „Jeden Moment könnte ein neues Landwirtschaftsgesetz eingeführt werden, nach dem nur Ställe mit den neuesten emissionssparenden Technologien Subventionen erhalten“, sagt Pierre.
„Ich denke daher, dass Entmistungsroboter in Zukunft eine wichtige Rolle spielen werden“, fährt er fort. „Der Bau von unterirdischen Güllelagern wird von der Regierung nämlich nicht mehr gewünscht. Beim Barn-E ist ein solches unterirdisches Güllelager nicht erforderlich.“
„Der Barn-E kann useren Mistgang in nur zwei Durchgängen vollständig reinigen.„
Kuhgesundheit
Da ein Entmistungsroboter die Gesundheit der Tiere fördert, erhielt die Familie Birkel einen staatlichen Zuschuss für ihren Barn-E. „Dank dem Barn-E müssen die Kühe nicht mehr durch ein Meer von Gülle laufen“, erklärt Pierre. „Der Barn-E schiebt die Gülle nicht vor sich her, sondern nimmt sie auf und hinterlässt dadurch saubere Laufgänge. Saubere Mistgänge sorgen für trockene Klauen und verringern damit das Risiko der Mortellaro-Krankheit erheblich.“
„Bei herkömmlichen Schieberanlagen gibt es im Stall oft eine Reihe zusätzlicher Hindernisse, insbesondere an den Übergängen zwischen den Räumen. Dadurch können sich die Kühe verletzen. Beim Barn-E gibt es diese Hindernisse nicht. Seit wir mit diesem Entmistungsroboter arbeiten, haben unsere Kühe viel weniger Klauenrisse und wir sparen viel Zeit bei der Klauenpflege.“
„Der Entmistungsroboter fährt übrigens sehr langsam durch den Stall, ungefähr mit 6,5 Meter pro Minute. Er hält genügend Abstand zu den Liegeboxen und dem Futtertrog, sodass die Kühe nicht gestört werden. Und sie nehmen den Roboter schnell wahr, sodass sie ihm notfalls ausweichen können.“






Ladevolumen, Schieberbreite und Wartung
Zurzeit leben im Betrieb der Familie Birkel etwa 400 Tiere. Das relativ große Ladevolumen des Barn-E, das nicht weniger als 500 Liter fasst, ist daher ein großer Vorteil für den Betrieb. Pierre: „Angenehm ist auch, dass der Barn-E die feine Stroheinstreu, die aus den Boxen in die Mistgänge fällt, sofort aufnimmt“.
„Außerdem kann der Roboter mit einer Schieberbreite von 185 Zentimetern unseren Mistgang in nur zwei Durchgängen vollständig reinigen“, fährt er fort. „Die Übergänge müssen wir jetzt auch nicht mehr von Hand säubern. Sie werden nämlich einfach vom Barn-E mitgereinigt. Auch die Verschleißteile sind leicht zu ersetzen. Dafür sind wir mit unserem Händler in Kontakt (Melkzenter). Der Rest der Wartung wird einfach von uns erledigt.“

Die Zukunft
In Zukunft will die Familie Birkel die Milchviehhaltung weiterentwickeln und optimieren. „Der nächste Punkt auf der Tagesordnung ist die Fertigstellung des Kälberstalls“, sagt Pierre. „Im Moment melken wir in einem geräumigen Melkstand, aber wir denken über eine Automatisierung nach. Die Nachfrage nach Arbeitskräften ist derzeit nämlich enorm und es wird immer schwieriger, gute und verantwortungsbewusste Mitarbeiter zu finden.“
„Wir haben auch beschlossen, einen weiteren Barn-E zu kaufen, um die etwas veralteten Schieberanlagen zu ersetzen. Wir hoffen, dass wir mit der neuen Investition die Gesundheit der Tiere, insbesondere die der Klauen, weiter verbessern können.“




